Kontakte statt Sprachbarrieren: Deutsch-Französischer Bürgerbeirat legt Ergebnisse vor

Grenz-Bürgerbüro und Gesundheits-Pass: Was der Bürgerrat der Politik vorschlägt

Saarländer und Lothringer trennen nicht nur  Sprachbarrieren. Sie wissen auch viel zu wenig darüber, was diesseits und jenseits ihrer nur wenige Kilometer entfernten Grenzen an Kultur, Freizeit und Kulinarik alles geboten wird. Deshalb hat der vor einem Jahr im Rahmen des Pilotprojektes Common Ground gegründete erste Bürgerbeirat im Eurodistrict SaarMoselle jetzt einen Katalog von Handlungsempfehlungen erarbeitet, in dem er u.a. einen gemeinsamen zweisprachigen Internetauftritt der Grenzregion mit einem ständig aktualisierten grenzüberschreitenden Veranstaltungskalender sowie auch touristischen Hinweisen fordert.

„Für die Bewohner des Eurodistricts SaarMoselle fehlt es in vielen Bereichen an grenzAnsprechüberschreitenden Ansprech–partnern…Es fehlen Alltagsinformationen, an denen sich die Menschen orientieren können und die das Zusammenleben sowie den Austausch der Menschen untereinander und damit auch die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Identität erleichtern und fördern“, heißt es zu Beginn in dem knapp 30seitigen ersten Ergebnisbericht des Bürgerbeirats. Der Bericht wurde am Samstagabend in der „Bel Etage“ des Spielcasino in Saarbrücken im Beisein von Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) sowie dem Präsidenten Jean-Claude Hehn vom Gemeindeverband Forbach und dem Präsidenten Marc Zingraff (Saargemünd) vom Eurosdistrict SaarMoselle vorgelegt.

Udo Lorenz, Foto U.Lorenz, EUROPE Direct

Mehr dazu