Europ’age mit Jung und Alt in Schengen – Warum man am 9. Juni zur Wahl gehen sollte

Schengen/Luxemburg –  Kurz vor der Europawahl im

Juni hat die Seniorenvereinigung Europ’age Saar-Lor-Lux den historischen Geburtsort der abgeschafften Grenzkontrollen innerhalb der EU im luxemburgischen Schengen besucht. @BirgitGrandhommeMehrere Dutzend saarländische und lothringische Senioren sowie auch einige interessierte junge Leute waren dazu in zwei Bussen aus SaarbrĂĽcken und Metz angereist.

Das Passieren der Binnengrenzen ohne Passkontrolle als Prinzip der Reisefreiheit, dem später auch der Euro als gemeinsame Währung folgte,  war im Schengener Abkommen vom 14. Juni 1985 auf einem Schiff in der Mosel unterzeichnet worden. Noch heute erinnern daran im Winzerdörfchen Schengen Informationstafeln, Flaggen und Europasterne mit Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der EU-Mitgliedsstaaten.

Am Vormittag gab es eine sachkundige Führung in Schengen von einem Experten des Office de Tourisme Luxemburg, danach einen gemeinsamen Imbiss der Angereisten aus dem Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg mit lecker belegten Baguettes von der Mine de pain in Forbach, sowie dem über die Grenze hinaus bekannten  Butterkuchen vom Café Lollo in Saarbrücken. Am Nachmittag informierte Richard Stock, Leiter vom Europa Zentrum im französischen Scy-Chazelles, in einem ausführlichen deutsch-französisch übersetzten Vortrag mit Diskussion, warum man bei der Europawahl unbedingt seine Stimme abgeben und als EU- und Europagegner auftretenden Parteien wie der AfD dabei keine Chance geben sollte. Laut Richard Stock geht es bei der Europawahl quasi um eine Weichenstellung für Europa für die nächsten 25 Jahre mit angestrebtem weiterem Frieden, Freiheit und Wohlstand. In einem mitgebrachten Tableau fasste er die wichtigsten wirtschaftlich relevanten Fakten Europas dabei zusammen (siehe Foto Quelle Richard Stock).

 

Udo Lorenz

Fotos@U.Lorenz+B.Grandhomme